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MyPortrai · Marke & Gestaltung

KI-Motivwelten für Firmenevents: vom Kampagnenthema zum persönlichen Ergebnis

Eine persönliche KI-Aufnahme sollte zur Veranstaltung und zur Marke passen. Dafür werden Thema, Bildwelt und Ausgabe gemeinsam geplant. Das Briefing beginnt mit der Frage, was die Gäste am Ende mitnehmen sollen.

360° Company · Veröffentlicht am

WPP-Endless-Summer-Postkarte mit einem KI-generierten Motiv von vier Frauen an einem Tisch und Eventbranding
Persönliches KI-Ergebnis als WPP-Endless-Summer-Postkarte. Die dargestellte Sommerwelt ist synthetisch; das Layout enthält das Eventbranding.

Unser Projektbeleg: WPP Endless Summer

Beim WPP Media Sommerfest am 4. September 2026 im RheinRiff verband MyPortrai die Aufnahme vor Ort mit persönlichen KI-Sommermotiven und einer digitalen beziehungsweise gedruckten Ausgabe. Die vorhandenen Postkarten zeigen, wie Motiv und Eventgestaltung zusammenkommen. Sie sind keine dokumentarischen Reiseaufnahmen.

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1. Die Aufgabe des Motivs festlegen

Die Bildwelt kann ein Veranstaltungsthema aufgreifen, ein Produktumfeld erklären oder einen persönlichen Erinnerungsmoment gestalten. Diese Ziele führen zu unterschiedlichen Motiven. Eine Agentur sollte deshalb zunächst beschreiben, welche Verbindung zwischen Gast, Marke und Kampagne sichtbar werden soll.

Beim WPP-Beispiel trägt die Sommerwelt das Veranstaltungsthema. Das Eventbranding im Postkartenlayout gibt dem Ergebnis einen klaren Absender. Für ein anderes Firmenevent kann eine andere Kulisse sinnvoll sein. Ein bekanntes Motiv wird nicht automatisch auf jede Marke übertragen.

2. Ein Creative Brief mit konkreten Entscheidungen

Hilfreich sind ein kurzer Konzepttext, freigegebene Markenelemente und wenige visuelle Referenzen. Die Beispiele sollten erklären, welche Atmosphäre, Farben und Bildausschnitte gewünscht sind. Widersprüchliche Referenzen werden vor dem Looktest geklärt.

2. Ein Creative Brief mit konkreten Entscheidungen
AngabeWas sie klärt
Anlass und PublikumWelche Bildidee zur Veranstaltung und zu den Gästen passt
Motiv und TonalitätWelche Umgebung, Stimmung und Bildwirkung gewünscht sind
MarkenelementeWelche Logos, Farben und Texte freigegeben sind
Einzel- oder GruppenaufnahmeWelche Personenanzahl im gewählten Ablauf geprüft werden muss
AusgabeOb Smartphone-Datei, Druck oder beides benötigt wird
FreigabewegWer über Testmotive und Layout entscheidet

3. Den Look mit passenden Beispielen testen

Vor dem Einsatz werden die geplanten Motive anhand geeigneter Testaufnahmen beurteilt. Wichtig sind die erkennbare Person, der Bildausschnitt und die Verbindung zur Kulisse. Ein Motiv, das mit einer Einzelperson funktioniert, muss für eine Gruppe erneut geprüft werden.

Die Freigabe benennt, welche Varianten zum Event gehören. Sie beschreibt auch, welche Ergebnisse eine Überprüfung oder Wiederholung benötigen. KI-Ergebnisse können variieren; ein einzelnes gelungenes Testbild ist keine Zusage für eine identische Ausgabe jeder Aufnahme.

4. Markenlayout und Motiv getrennt abstimmen

Das WPP-Postkartenbeispiel zeigt zwei Gestaltungsebenen: das persönliche KI-Motiv und das wiederkehrende Eventlayout. Das Layout trägt die Markenbeziehung auch dann, wenn die persönliche Szene variiert. Logos, Beschriftungen und freie Flächen werden deshalb am tatsächlichen Ausgabeformat geprüft.

Für Druck und Smartphone kann eine andere Platzierung sinnvoll sein. Auf einem kleinen Display muss die Gestaltung verständlich bleiben. Wird eine vollständige Postkarte gezeigt, sollte sie als solche erkennbar sein; ein Ausschnitt des KI-Motivs erklärt eine andere Ebene des Ergebnisses.

5. Die Ausgabe zum Eventablauf passend wählen

Digitale Ausgabe, Postkartendruck und persönliche KI-Videos sind eigene Bausteine. Welche davon zum Einsatz kommen, wird anhand von Gästezahl, Laufzeit, Standort und gewünschtem Erlebnis vereinbart. Eine zusätzliche Druck- oder Videooption gehört in das Produktionsbriefing.

Die Planung verbindet Aufnahme, Verarbeitung und Ausgabe. Die benötigte Fläche und Betreuung werden mit der Location abgestimmt. Wie schnell der konkrete Ablauf funktioniert, wird am gewählten System und Motiv geprüft; aus einem vorhandenen Ergebnisbild lässt sich keine Kapazitätsgarantie ableiten.

Checkliste für Ihr Briefing

  • Kampagnenthema und gewünschte Gästeerfahrung beschreiben
  • Freigegebene Logos, Farben und Texte bereitstellen
  • Einzel- und Gruppenmotive im passenden Looktest prüfen
  • Smartphone-Ausgabe und Drucklayout getrennt beurteilen
  • Verantwortliche für Gestaltung und Freigabe festlegen
  • Stationen, Betreuung und Ausgabe mit dem Eventablauf abstimmen

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