1. Drei Formate mit unterschiedlichen Herstellungswegen
Die Bezeichnung des Ergebnisses sollte im Briefing eindeutig sein. Ein KI-Film wird aus einer Aufnahme und einer gestalteten Motivwelt erzeugt. Eine 360°-Video-Booth filmt die Aktion des Gastes mit einer umlaufenden Kamera. Ein KI-Foto konzentriert die Idee auf ein einzelnes Bild.
| Format | Ergebnis | Planungsfrage |
|---|---|---|
| KI-Foto | Persönliches Bild in einer gestalteten Motivwelt | Welche Kulisse und welches Ausgabe- oder Druckformat passen? |
| KI-Video | Persönliche synthetische Szene mit Bewegung | Welche Bewegung, Verarbeitung und digitale Ausgabe werden geprüft? |
| 360°-Video | Reale Aufnahme mit umlaufender Kamera | Welche Performance, Fläche und Capture-Betreuung sind vorgesehen? |
2. Bildidee und Bewegung passend auswählen
Ein KI-Foto kann eine Person oder Gruppe in einer abgestimmten Bildwelt zeigen. Für ein KI-Video kommt die Frage hinzu, welche Bewegung die Idee verständlich macht. Nicht jedes Fotomotiv benötigt eine Filmfassung und nicht jede gewünschte Bewegung funktioniert mit dem gleichen Produktionsweg.
Der WPP-Fiatausschnitt und der vorhandene Clip zeigen eine konkrete persönliche Sommerwelt. Für eine neue Kampagne wird ein passender Looktest erstellt. Die tatsächliche Erkennbarkeit, Bildwirkung und Bewegung werden an den freizugebenden Beispielen beurteilt.
3. Verarbeitungszeit und Gästeweg zusammen planen
Aufnahmezeit, Verarbeitung und Ausgabe sind unterschiedliche Schritte. Für die Planung zählen der vollständige Ablauf und die gewünschte Anzahl der Stationen. Die Länge eines fertigen Clips beschreibt die Filmfassung, nicht die Zeit bis zur fertigen Ausgabe.
Das Team klärt, ob Gäste auf ihr Ergebnis warten oder später einen digitalen Ausgabepfad nutzen. Gruppenaufnahmen, Wiederholungen und die Verbindung vor Ort werden im konkreten Setup berücksichtigt. Eine belastbare Kapazität braucht einen passenden Test und die abgestimmten Betriebsbedingungen.
4. Smartphone, Postkarte und weitere Verwendung unterscheiden
Eine digitale Datei kann auf dem Smartphone mitgenommen werden. Ein gedrucktes Bild benötigt ein abgestimmtes Layout und einen passenden Druckablauf. Ein Video wird digital ausgegeben. Ob beide Formate parallel angeboten werden, ist eine Entscheidung über den Leistungsumfang.
Ein persönliches Ergebnis und die spätere Veröffentlichung auf einem Markenkanal haben unterschiedliche Verwendungszwecke. Die benötigten Freigaben und Nutzungen werden für das Projekt geklärt. Ein ausgegebenes Ergebnis belegt noch keine Veröffentlichung durch den Gast.
5. Die Wahl anhand des Kampagnenziels treffen
Soll vor allem eine persönliche Erinnerung entstehen, kann ein abgestimmtes Bildformat genügen. Spielt Bewegung für die Kampagnenidee eine konkrete Rolle, wird ein KI-Video geprüft. Soll die reale Aktion des Gastes sichtbar bleiben, bietet die spezialisierte 360°-Aufnahme einen eigenen Ansatz.
Für Agenturen ist eine klare Kombination oft hilfreicher als ein pauschales Komplettpaket. MyPortrai plant die KI-Erfahrung. Weitere Leistungen wie Capture, Eventfilm oder die Gestaltung einer gesamten Markenfläche werden über die passende Fachseite eingeordnet und gemeinsam abgestimmt.
Checkliste für Ihr Briefing
- Gewünschtes Ergebnis als Bild, KI-Film oder reale Aufnahme benennen
- Kampagnenidee und sinnvolle Bewegung beschreiben
- Testmotive anhand der tatsächlichen Gästeaufnahme prüfen
- Verarbeitung und Ausgabe im vollständigen Ablauf beurteilen
- Druck, digitale Mitnahme und spätere Nutzung klären
- Leistungsumfang und beteiligte Teams vor dem Event abstimmen

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